Im Sommer 2011 ging die Profi-Karriere von Ka Lehmann zu Ende. Nicht weniger als drei nationale Titel, ein Europa Cup Titel und viele große individuelle Auszeichnungen kann Torhüterin Ka Lehmann vorweisen.

Bereits mit 14 Jahren absolvierte Ka Lehmann ihr erstes Nationalliga A Spiel in der Schweiz. Das erste Aufgebot in die U-21 Nationalmannschaft ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten: Mit 16 kam Ka in die Nationalmannschaft mit 19 war sie die Nummer 1 der Schweiz. 31 Länderspiele absolvierte Ka Lehmann für ihr Land, ehe sie sich 2006 aus dem Kreis der Nationalmannschaft zurückzog.

In vier verschiedenen Ländern (Schweiz, Deutschland, USA und Schweden) spielte Ka Lehmann in den höchsten Ligen. Es gab viele Höhepunkte und tolle Stationen in ihrer Karriere. Am meisten prägte und prägt sie immer noch ihr Engagement bei Hammarby DFF in Schwedens Hauptstatt Stockholm. Es war ein Traum von Ka Lehmann, einmal in Schweden aktiv zu sein. Die Damallsvenskan ist nach wie vor die stärkste Liga der Welt ? und wohl in der Saison 2008 so stark besetzt wie nie zuvor. Sämtliche Stars aus Brasilien (u.s. Marta), Japan, USA und Schweden liefen für schwedische Teams auf.

Die Karriere von Ka Lehmann nahm im Sommer 1999 ihren Lauf: Nach dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft mit dem FC Schwerzenbach und der Wahl zu Fußballerin des Jahres 1999 entschloss sich die Küsnachterin ein neues Abenteuer in Angriff zu nehmen: Das Engagement im Ausland.

Nach vier Jahren in der ersten Bundesliga (TuS Niederkirchen, Turbine Potsdam und Bayern München), wechselte Ka Lehmann 2003 in die USA. Die Profiliga (WUSA) war nach dem Crash der Liga für Ka nicht mehr möglich, dafür ein Stipendium an der Oklahoma State University in der NCAA DivI.

Eine Saison spielte Ka in der höchsten Uni-Liga und verabschiedete sich dort 2003 mit dem Gewinn der Big 12, um an der LMU München ihren Abschluss als Magister der deutschen Literaturwissenschaft zu absolvieren. Während dieser Zeit spielte Ka beim FFC Wacker München, dem Ka nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2005 bis zu ihrem Wechsel nach Hammarby im Jahr 2007 treu blieb.

Nach eineinhalb Saisons bei Hammarby DFF verabschiedete sich Ka Lehmann im November 2008 trotz zahlreichen Angeboten vom schwedischen Fußball, um sich mehr auf die Eishockey-Karriere zu konzentrieren (Vancouver 2010 stand vor der Tür).

Mit Kurzeinsätzen beim FFC Wacker München (Mai 2010) und auch beim FCR Duisburg (April ? Juni 2009) half Ka Lehmann Teams in schwierigen Situationen aus. Während Ka mit Wacker den Abstieg aus der zweiten Bundesliga nicht verhindern konnte, verhalf die erfahrene Torhüterin mit ihrem spektakulären Einsatz für den FCR Duisburg gegen Olympic Lyon zum Gewinn des Europa Cup Titels.

Im August 2010 half Ka Lehmann bei ihrer ersten Münchner Station, dem FC Bayern München, zum Saisonauftakt noch einmal aus. Getreu dem Motto ?Guten Freunden hilft man gerne und immer?, schnürte sich Ka Lehmann noch einmal die Schuhe. Das letzte Spiel absolvierte sie gegen Turbine Potsdam ? ebenfalls ein Verein, bei dem Ka Lehmann unter Vertrag stand.

Mit viel Zufriedenheit und Stolz blickt Ka Lehmann auf ihre Fußballkarriere zurück, obwohl sie mit nur 31 Jahren noch sehr jung für die ?Fußballerinnen-Rente? ist. Nach wie vor klingelt das Telefon von Ka Lehmann, lukrative Angebote werden am Laufmeter abgegeben.

 

Fussball-Karriere:

? 1989-1993 Junioren FC Küsnacht

? 1993-1994 SV Seebach (NLA)

? 1995-1996 FC Rapperswil/Jona (NLB)

? 1997-1999 FC Schwerzenbach (NLA)

? 08.99-06.00 TuS 1900 Niederkirchen (1. Bundesliga)

? 07.00-06.01 1. FFC Turbine Potsdam (1. Bundesliga)

? 07.01-06.03 FC Bayern München (1. Bundesliga)

? 08.03-12.03 Oklahoma State University Cowgirls (NCAA Div I, Big 12)

? 15.04.04-31.05.07 FFC Wacker München 99 (2. Bundesliga)

? 01.06. – 31.10.08 Hammarby IF (Damallsvenskan)

? 03.09 – 06.09 FCR Duisburg (1. Bundesliga)

? 04.10 – 06.10 FFC Wacker München (2. Bundesliga)

? 08.10 für zwei Spiele FC Bayern München (1. Bundesliga)

Karrierenende

 

Nationalteam:

? 31 A-Länderspiele

? 3 U-18 Länderspiele

? U-18 EM-Qualifikationsturnier 1998